Elektrostatische Erdungssysteme – Damit im Ex-Bereich kein Funke überspringt

Dialog-Veranstaltung: Explosionsschutz im Dialog

Elektrostatische Erdungssysteme - Damit im Ex-Bereich kein Funke überspringt

26.6.202414:30 CEST45 Minuten
Referent: Walter Schwarzwälder, Eltex Elektrostatik GmbH
Teilnahme: Kostenfrei

Inhalte:
Unkontrollierte Funkenentladungen sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr! Sie können zu Explosionen, Verpuffungen, Bränden und Sekundärunfällen durch Schockwirkungen führen. Kontrollierte Erdung ist eine einfache und sichere Maßnahme, um Menschen, Produktionsanlagen und Transportanlagen zu schützen.
Wenn Funken überspringen, ist das nicht zwingend etwas Gutes. In der Industrie sind unkontrollierte elektrostatische Auf- und Entladungen einer der häufigsten Auslöser von Explosionen und Bränden. Langzeitstudien belegen, dass sie an dritter Stelle der Gefahrenquellen stehen, wenn brennbare Substanzen bewegt werden. Dazu gehören viele Flüssigkeiten, Gase und pulverförmige Medien, die in der Prozessindustrie hergestellt, verarbeitet oder transportiert werden.
Elektrostatik entsteht, wenn feste oder flüssige Oberflächen gegeneinander reiben. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn explosive Medien durch eine Rohrleitung gepumpt werden. Am Behälter beziehungsweise am Rohr lagern sich „Ionen“ eines Potenzials an, während sich „Ionen“ des entgegengesetzten Potenzials im bewegten Medium verteilen.
Erdungssysteme überwachen und kontrollieren mit ihrem eigensicheren Stromkreis die komplette Erdverbindung zwischen einem mit dem Erdungskontaktgeber verbundenen Objekt (Tankfahrzeug, Container etc.) und dem Potentialausgleichsleiter.
Wird die einwandfreie, sichere Erdverbindung erkannt, kann je nach Erdüberwachungsgerät ein optisches Signal ausgegeben oder der Prozess freigeschaltet werden. Entstehende elektrostatische Aufladungen werden zuverlässig und sicher abgeleitet.

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